14 bereits vor der Premiere ausverkaufte Vorstellungen, für Freitag, 18. November 20 Uhr und Sonntag, 20. November, 19 Uhr sind Zusatzvorstellungen anberaumt – „Nie im Leben hätte ich nach der Pandemie und in diesen schwierigen Zeiten damit gerechnet“, gibt Lindenthaler-Theaterleiter Richard Eder unumwunden zu. Mit der aktuellen Komödie „25 Jahre! Inge, Heinz & Onkel Kare“ sorgt das bekannte Volkstheaterensemble derzeit für beste Unterhaltung und trifft damit offensichtlich den Nerv vieler Menschen.

Im Beisein des gesamten Ensembles sowie den Lindenthaler-Vorsandsmitglliedern Sebastian Rothlehner (4. von rechts) und Jürgen Leitl (7. von links) nahmen der stellvertretende BRK-Kreisvorsitzende Christoph Kaiser (5. von rechts) und der Kreisbereitschaftsleiter Felix Wachter (6. von rechts) von Lindenthaler-Theaterleiter Richard Eder (7. von rechts) den Spendenscheck entgegen.

An ihren Erfolgen lassen die Hebertsfeldener Trachtler auch andere teilhaben. So werden zur zweiten Vorstellung seit vielen Jahren Menschen mit Behinderung der „Gerner Fraternität“, des „Sozialpsychiatrischen Dienstes des BRK“ und der „Offenen Behindertenhilfe der Aktionsgemeinschaft Kind in Not“ bei freiem Eintritt ins Lindenthaler-Volkstheater eingeladen. Der Erlös der ersten Freitagsvorstellung wird zudem traditionell für einen sozial Zweck gespendet. Diesmal gingen 2000 Euro an den BRK-Kreisverband Rottal-Inn für das „Herzenswunsch-Hospizmobil“. „Zeit ist ein begrenztes Gut“, so Lindenthaler Regisseur Richard Eder am Ende der Vorstellung. Dies würden vor allem diejenigen spüren, die wüssten, dass sie nur noch wenige Wochen oder Monate zu leben haben. Mit dem „Herzenswunsch Hospizmobil“ würde ein ehrenamtliches Team des Roten Kreuzes letzte persönliche Wünsche erfüllen, begründete er die Spende an das BRK.

Der stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Rottal-Inn, Christoph Kaiser, der zusammen mit Kreisbereitschaftsleiter Felix Wachter den Spendenscheck entgegennahm, erzählte hinter den Kulissen den Ensemblemitgliedern von bewegenden Momenten, die das Team bereits erlebt habe sowie vom hervorragenden Zusammenspiel verschiedener BRK-Gruppen, um solch letzte Herzenswünsche zu erfüllen. Er berichtete von einem Ausflug auf die Fraueninsel im Chiemsee, bei dem das Hospizmobil-Team gemeinsam mit der dortigen Wasserwacht diesen Wunsch möglich machte. Herzenswünsche könne man über die Homepage des Kreisverbandes oder per Post einreichen. Beratend stehe die Servicestelle Ehrenamt unter der Telefonnummer 08561-233916 zur Verfügung.

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