Die Bretter, die die Welt bedeuten

Bruder Konrad 2014 Sterbeszene

Im Oktober und November ist Theatersaison bei den Lindenthalern. Das weiß man weit über die Heimatgrenzen hinaus. Komödien sind die besondere Spezialität der Lindenthaler. Wenn sie vor die Kulissen treten bleibt kein Auge trocken. Sie werden nicht müde, brennen von Aufführung zu Aufführung ein Feuerwerk an brillanter Situationskomik ab.

Dabei haben die Lindenthaler auch schon ganz ernste Stücke mit Erfolg zur Aufführung gebracht. „Jennerweins Ende“ zum Beispiel. 1977 spielten sie das Stück anlässlich des 100. Todestages des bekannten Wildschützen. 1994 brachten Sie zum 100. Todestag das Leben des Heiligen Bruder Konrad auf die Bühne. 2004 und 2014 wurde dieses von Richard Eder und Rudolf Rothlehner verfasste Festspiel mit großem Erfolg wiederholt. 2000 wurden die Hebertsfeldener Ereignisse aus dem Bauernaufstand aus dem Jahr 1705 im Heimatdrama „De G’schicht vom Penzmoar Anderl“ (Autor Richard Eder) auf der Lindenthaler-Bühne inszeniert.

Das Theaterspielen hat bei den Lindenthalern lange Tradition. Gleich nach der Gründerzeit gingen die Lindenthaler auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“. Stets wurde auf gute schauspielerische Qualität Wert gelegt. Alle zwei Jahre gibt es zudem in der Fastenzeit das "Theaterbrettl" mit Starkbier-Anstich wie am Nockherberg. Das ist ein satirischer Kleinkunstabend mit Einakter, Sketsche, Lieder, Couplets und dem sogenannten Rentnergespräch, bei dem die große und kleine Politik der Welt auf's Korn genommen wird..

Im Jahr 2006 übergab Konrad Rothlehner nach 18 erfolgreichen Jahren und 25 Theaterproduktionen die Leitung der Theatergruppe an den neuen Lindenthaler-Regisseur Richard Eder.

Kontakt: Spielleiter Richard Eder, Telefon: 08571 - 921422

 

Theater 2017: Hurra Zwillinge!

Theaterbrettl 2017

 

Theater 2016: Ehefrau wider Willen

 

Theater 2015: Die drei Eisbären

 

Theaterbrettl 2015

Theater 2014: Die hölzerne Jungfrau