Mitgliederversammlung 2019

13.01.2019 12:32 - Von: Richard Eder


Für seine 26-jährige Mitarbeit in der Lindentha-ler-Vorstandschaft bekam Richard Limmer (rechts) von Vorsitzendem Konrad Rothlehner ein Präsent überreicht. (Foto: R. Eder)

Linden. Auch wenn noch eineinhalb Jahre ins Land ziehen, hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen zum 100-jährigen Gründungsjubiläum der Lindenthaler auf Hochtouren. In der Mitgliederversammlung stellte Vorsitzender Konrad Rothlehner die bisherigen Planungen vor.

     „Vom 18. bis zum 22. Juni 2020 wird gefeiert“, so Rothlehner, man werde ein Festprogramm auf die Beine stellen, das von der Tradition bis in die Moderne reiche, so das man möglichst alle Bevölkerungsschichten erreichen könne. Die Feierlichkeiten würden in einem ganz besonderen Festzelt stattfinden, das in Holzbinder-Bauweise konstruiert werde. Somit sei allein schon von der Location eine gemütliche Atmosphäre garantiert, betonte Rothlehner. Im Festausschuss stehe nun die Ausgestaltung der Details des Festprogramms auf der Agenda.

      Was die Aktivitäten des ersten Jahresquartals betreffe, stünden die Details bereits fest, so Rothlehner. Erstmals werde es im Vereinsheim zur Faschingszeit einen Wilderer-Tanz geben. Er steige am Samstag, 23. Februar, um 20.00 Uhr im Vereinsheim. Die Aigidschn-Musi spiele hierbei zu einem zünftigen bairischen Tanz auf und alle die entsprechend als Jäger, Wilderer oder Wild kostümiert erscheinen, würden mit einem Freigetränk belohnt.

     Theaterleiter Richard Eder gab einen kurzen Abriss zum Programm des Theaterbrettls, für das vom 22. bis 24. März insgesamt vier Vorstellungen geplant seien. Der Bogen reiche von Sketchen, satirischen Szenen, Musikkabarett bis hin zu Pantomime und Rhythmus-Percussion. Karte gebe es ab 3. März über Inn-Salzach-Ticket und den bekannten Vorverkaufsstellen.

     Vorstand Rothlehner wies auch noch auf den traditionellen Kinderfasching am 3. Februar um 13.30 Uhr im Vereinsheim und den Musikantenfrühschoppen der Hoizbachmusi am 10. Februar ab 10.30 Uhr im Gasthaus Freilinger in Hirschhorn hin.

     Kassier Erich Holzapfel berichtete von einer komfortablen Finanzsituation der Lindenthaler. Er zeigte jedoch auch detailliert auf, wieviel der Verein investierten müsse, um eine Theaterproduktion wie zuletzt „Der Paul in der Krise“ in der gewohnten Qualität auf die Bühne zu bringen. Bühnenbild, Kostüme, Requisiten und Werbung nannte Holzapfel hier beispielhaft, dazu kämen noch die Ausgaben für den Wirtschaftsbetrieb des Vereinsheims.

     Revisor Wolfgang Riemer, der sich mit Günther Hinterwinkler durch Bücher und Belege gewälzt hatte, bestätigte eine einwandfreie Kassenprüfung.

     Einen detaillierten Rückblick auf sämtliche Vereinsaktivitäten verlas Schriftführerin Carolin Rinner. Vorstand Konrad Rothlehner ergänzte dies mit ein paar Fakten. So habe sich die Entscheidung, den Kartenverkauf für das Lindenthaler-Volkstheater über Inn-Salzach-Ticket laufen zu lassen, als richtig erwiesen, 47 Prozent aller Karten seien online erworben worden. Weiter würzte Rothlehner den Rückblick mit Dank für die geleistete Arbeit während der Theatersaison, mit Respekt für den seinen Worten zufolge hochkarätigen Adventshoagartn und Anerkennung für die Jugendleiter Lena Limmer und Sepp Fichtner für die Ergebnisse des Gaujugendpreisplattelns sowie die Organisation der Jugendweihnachtsfeier. Besonders würdigte er Hans Rothlehner, Elfriede Waldherr und Anneliese Forster, die für die Warenversteigerung gesammelt haben, sowie Richard Limmer fürs Versteigern.

     Letzterer wurde auch noch Empfänger eines Präsentes. Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen im Herbst schied Limmer aus eigenem Wunsch nach 26 Jahren aus der Vorstandschaft der Lindenthaler aus. Für Limmers hundertprozentigem Einsatz während dieser Zeit überreichte ihm Vorsitzender Konrad Rothlehner nun eine Flasche Hochprozentiges. Limmer war unter anderem 6 Jahre Vorplattler und weitere 4 Jahre zweiter Vorplattler.