Gaujugendpreisplatteln 2018

17.11.2018 09:51 - Von: Richard Eder


Da strahlen die Augen und funkelt der Pokal: Cata-lin Schedlbauer nach der Bekanntgabe der Ergebnis-se mit der Siegertrophäe.

Platz drei für eine tolle Leistung: die vier Lin-denthaler-Paare bei der Schlussfigur in der Grup-penwertung.

Linden. Sie wiegt schwer, die Siegestrophäe, im Gesicht spiegelt sich jedoch Erleichterung: Catalin Schedlbauer hat wochenlang trainiert und im entscheidenden Moment die Nerven behalten. Am Ende reichten ihm vier Zehntelpunkte Vorsprung, um in der Altersklasse der 13- bis 14-jährigen auf dem Treppchen ganz oben zu stehen.

     In Kiefersfelden wurde der diesjährige Nachwuchswettbewerb des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes ausgetragen. Fünf Burschen von den Lindenthalern sind angetreten, um den Wertungsrichtern in der Einzelwertung ihr Können in Sachen Schuhplatteln zu demonstrieren. Mit großem Erfolg. Neben Catalin Schedlbauer schafften auch Dominik Westenthanner mit Platz 6 und Josef Fuchs mit Platz zehn den Sprung in die Gaujugendgruppe, der Bestenauswahl des Verbandes. Jonas Schaffelhuber gelang mit Rang 35 in dieser Klasse ein Achtungserfolg, ebenso Simon Hofer mit Rang 20 in der Altersklasse der 11- und 12-jährigen.

     Geht es beim Einzelwettbewerb um exakte Hand- und Fußhaltung, um gleichmäßig laute Schläge, ausgeprägtes Rhythmusgefühl und ein gutes Zusammenspiel mit der Tanzpartnerin, so kommt im Gruppenwettbewerb, der Königsdisziplin des Preisplattelns, eine absolute Homogenität der vier Paare, die jeweils eine Gruppe bilden, hinzu.

     Dominik Westenthanner, Catalin Schedlbauer, Josef Fuchs, Jonas Schaffelhuber, Jessica Sperl, Lena Massinger, Magdalena Gruber und Stefanie Renner gelang eine sehr gute Vorstellung des von der Jury geforderten Wendlstoaner-Plattlers. Auch wenn die Gruppen aus Emmering und Nußdorf hier einen Tick besser waren, über den dritten Platz freuten sich die Lindenthaler aber nicht minder ausgelassen.

    So fuhren die Jugendleiter Lena Limmer und Sepp Fichtner in dem Bewusstsein, für ihre wochenlange Trainingsarbeit reich entlohnt worden zu sein, mit feiernden Kindern und einer Schatulle Edelmetall hochzufrieden wieder von Kiefers- nach Hebertsfelden.