Mitgliederversammlung

19.01.2017 09:07 - Von: Richard Eder


Lindenthaler Vorsitzender Konrad Rothlehner (mitte) bedankte sich bei Giokas Konstantin und dessen Frau für Gyros, Pita und Tsatsiki.

Linden. Bayern und Griechenland, das ist zum einen die große Verbindung, seit der bayerische Prinz Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach 1832 den griechischen Thron bestieg, zum anderen viele kleine Verbindungen, wie die des in Griechenland geborenen Giokas Konstanin zu den Lindenthalern. So gab es statt üblichem Rollbraten zum alljährliche Dankesessen an die Mitglieder diesmal Gyros mit Pita und Tsatsiki, eigenhändig und nach Originalrezepten von Konstantin in der Vereinsheimküche hergestellt.

      Als Beilage zum griechischen Dankesessen gab es in der Mitgliederversammlung bairische Dankesworte des Vorstandes, vor allem für die Leistungen des Gesamtvereins während der Theatersaison 2016. Hier seien die Schauspieler des Ensembles drei Monate lang intensiv mit der Probenarbeit und den anschließenden 16 Vorstellungen beschäftigt gewesen. Vor allem würdigte Konrad Rothlehner jedoch die Arbeit derer, die für den reibungslosen Betrieb des Vereinsheims sorgen würden, angefangen von der Küche über die Bedienungen bis hin zur Saaldekoration sowie –reinigung. „Jeder arbeitet in seiner Funktion selbständig und zuverlässig“, zeigte sich der Vorstand beeindruckt.

     Weiter erwähnte Rothlehner in seiner Jahresbilanz die erfolgreichen Wertungsplatteln-Teilnahmen, eine unterhaltsame Jugendweihnachtsfeier, einen qualitativ hochwertigen Adventshoagartn und eine ebenso zünftige wie ertragreiche Warenversteigerung.

    Als erste größere Veranstaltung in 2017 kündigte Theaterleiter Richard Eder das Theaterbrettl mit Starkbieranstich an. Am Wochenende vom 24. bis 26. März seien insgesamt vier Vorstellungen dieses satirischen Kleinkunstfestivals geplant. Am 8 April sind die Lindenthaler Ausrichter des Gebiets-Goaßlschnalzertreffens. Hierzu erklärte Vorschnalzer Richard Limmer, dass man aufgrund des großen Platzbedarfes auf die neue Mehrzweckhalle am Sportplatz in Hebertsfelden ausweichen werde. Ab 20 Uhr komme es hier dann zum großen Stelldichein verschiedenster Schnalzergruppen, die im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung ihr Können zum Besten geben.

    Am 19. Mai werden die Lindenthaler einen gemeinsamen Vereinsband mit dem Patenverein aus Wittibreut abhalten, um die langjährige Freundschaft beider Vereine wieder zu forcieren. Eine große Lindenthaler-Beteiligung wünschte sich Vorstand Rothlehner bei der Fahnenweihe in Simbach am Inn am 28. Mai. An diesem Tag werde das durch das Hochwasser zerstörte und mittlerweile wieder restaurierte Vereinsinsignium der Simbacher Trachtler mit kirchlichem Segen wieder offiziell seiner Bestimmung übergeben.

    Kassenwart Erich Holzapfel berichtete von einem relativ weichen Finanzpolster, das jedoch durch einige größere Investitionen, wie der Anschaffung eines neuen Vereinsbusses, schnell wieder Federn lassen werde. Die von Schriftührerin Julia Maier erstellten und in der Versammlung verlesenen Protokolle wurden ohne Einwände genehmigt.

     Einen leichten Schatten warf der 100. Geburtstag der Lindenthaler im Jahr 2020 voraus. Der Vorstand kündigte die nächste Sitzung der Projektgruppe an, die hierzu Vorschläge erarbeiten wird. Weiter wies er auf den Seniorenfasching am 11. sowie den Kinderfasching am 12. Februar hin. Ehrenvorstand Winfried Viehhauser brachte als Ziel für den Vereinsausflug 2017 das Allgäu ins Spiel. Gebietsvertreterin Sabine Gruber warb für den Gebietsvereinsabend am 21. Januar um 19 Uhr in Hebertsfelden sowie für den Musikantenfrühschoppen der Hoizbachmusi am 29. Januar um 10 Uhr im Gasthaus Freilinger in Hirschorn.