Unser Vereinsheim

Lindenthaler Vereinsehim

Der Verein hatte seit der Gründung seine Heimat im Gasthaus Eberl. Nachdem die Wirtsleute Ludwig und Maria Eberl, selbst lange Jahre aktive Mitglieder und Vereinsförder, aus ALtersgründen nicht mehr in der Lage sind, die Wirtschaft wieter zu betreiben, ist der Verein gezwungen, sich um eine neue Herberge Gedanken zu machen.

Schon 1973 brachte Josef Brauneis den Bau eines eigenen Vereinsheims ins Spiel, der aber trotz der Erfloge der vergangenen Jahre an den finanziellen Mitteln scheiterte.

Verschiedenste Möglichkeiten werden besprochen, wie z.B.: 1979 der Ausbau eines Teils des alten Tonwerks in Linden, der vom Gemeinderat abgelehnt wurde. 1983 kann der Verein durch Vermittlung von Vereinsmitglied Kathi Eder ein etwa 950 qm großes Grundstück in der Lindener Siedlung kaufen. Am 22. Oktober beginnt die Erschließung des Grundstücks mit der Kanalisation. Dieser erste Arbeitstag endet mit einem Schock. Der Bagger stürzt in den am Grundstück vorbeifließenden Bach, der Fahrer trägt Gott sei Dank nur eine Platzwunde davon.

Im November kommt vom Landratsamt grünes Licht zur Bauvoranfrage. Das Architekturbüro Hummel fertigt kostenlos den Bauplan. Bis zur endgültigen Genehmigung konsultiert Bauleiter Josef Brauneis 31 Behörden und Dienststellen. Am 6. April 1984 begannen dann endlich die Arbeiten.

Bau Vereinsheim

Die größte Unterstützung erhielten die Lindenthaler vom Arbeitsamt Pfarrkirchen. In der Zeit vom 09.04. - 31.12.2004 arbeiten 5 ABM-Kräfte am Bau des Vereinsheim. Die aktiven Mitglieder nehmen sich abwechselnd jeweils eine Woche Urlaub, um die Arbeiten vor Ort zu leiten. Am 22.06.1984 ist der Rohbau fertig, die Altbachtaler aus Wittibreut bringen den gestohlenen First zurück und deren zweiter Vorstand Karl Moser, stellt für das Aufstellen der Nagelbinder kostenlos seinen Kran zur Verfügung.

Zu den Theateraufführungen im November 1984 ist das 23 Meter lange und fast 16 Mater breite Vereinsheim bereits funktionsfähig. 260 m³ Beton, 5 Tonnen Baustahl und 60 m³ Holz wurden verbaut.

Am 17.03.1985 wurde das Vereinsheim von Pfarrer Josef Huber eingeweiht. Ein gewaltiger Kraftakt, das wohl schwierigste Projekt der Vereinsgeschichte, das die Lindenthaler erfolgreich zu Ende geführt haben.