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Die Bretter, die die Welt bedeuten
Im Oktober und November ist Theatersaison bei den Lindenthalern. Das weiß man. Weit über die Heimatgrenzen hinaus. Komödien sind die besondere Spezialität der Lindenthaler. Wenn sie vor die Kulissen treten bleibt kein Auge trocken. Sie werden nicht müde, brennen von Aufführung zu Aufführung ein Feuerwerk an brillanter Situationskomik ab.
Dabei haben die Lindenthaler auch schon ganz ernste Stücke mit Erfolg zur Aufführung gebracht. „Jennerweins Ende“ zum Beispiel. 1977 spielten sie das Stück anlässlich des 100. Todestages des bekannten Wildschützen vor insgesamt mehreren tausend Zuschauern. 1994 brachten Sie zum 100. Todestag das Leben des Heiligen Bruder Konrad auf die Bühne. 2004 wurde dieses von Richard Eder und Rudolf Rothlehner verfasste Festspiel mit großem Erfolg wiederholt. 2000 wurden die Hebertsfeldener Ereignisse aus dem Bauernaufstand aus dem Jahr 1705 im Heimatdrama „De G’schicht vom Penzmoar Anderl“ (Autor Richard Eder) für die Lindenthaler-Bühne inszeniert.
Das Theaterspielen hat bei den Lindenthalern lange Tradition. Gleich nach der Gründerzeit gingen die Lindenthaler auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“. Stets wurde auf gute schauspielerische Qualität Wert gelegt. Alle zwei Jahre gibt es zudem in der Fastenzeit einen Starkbier-Anstich wie am Nockherberg. Sketche, Einakter, Satire, Lieder – ein bunter, bisweilen auch deftiger Kleinkunstabend.
Im Jahr 2006 übergab Konrad Rothlehner nach 18 erfolgreichen Jahren die Leitung der Theatergruppe an den neuen Lindenthaler-Regisseur Richard Eder.
Kontakt: Spielleiter


