Verjüngungskur für Vereinsheim

19.04.2011 10:40 von Richard Eder

Lindenthaler Trachtler vor aufwendiger Sanierung

Linden. Große Erfolge und große Vorhaben waren Gegenstand der Mitgliederversammlung der Lindenthaler. Nach einem fulminanten Theaterbrettl stehen Renovierungsmaßnahmen im Vereinsheim auf dem Plan.

„Technik und Optik des Saales werden erneuert" so zweiter Vorsitzender Jürgen Leitl, der sich mit Richard Limmer, Bernhard Ochsenbauer und Konrad Rothlehner federführend um das Sanierungsprojekt kümmert. So werde voraussichtlich noch in diesem Jahr die Lüftungs- und Heizungsanlage generalsaniert. In der Vergangenheit habe es hier immer öfter Probleme gegeben. Eine Fachfirma habe bestätigt, dass das Volumen der Anlage grundsätzlich völlig ausreichend sei. Jedoch seien die fast 30 Jahre alten Steuerelemente abgenutzt und nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Ebenso werde man alle Schächte prüfen und reinigen.

In einem nächsten Schritt, der voraussichtlich im kommenden Jahr umgesetzt werde, gehe man daran, die Optik des Saales zu verändern. „Es soll am Ende so aussehen, wie die Innansicht eines Vierseithofes" stellte Leitl die Grundidee des Konzeptes vor. Die Projektgruppe werde in den nächsten Wochen Details ausarbeiten und Kostenschätzungen einholen.

Für die Durchführung der Umbauarbeiten stünden immer nur kleine Zeitfenster zur Verfügung, weil der Saal mit Veranstaltungen oft belegt sei, so Leitl bezüglich der Schwierigkeiten in der Zeitplanung.

Vorsitzender Konrad Rothlehner stellte klar, dass die geplanten Renovierungsarbeiten eine große finanzielle Belastung für den Verein darstellen, er sei jedoch zuversichtlich, dass man dies stemmen könne. Vor allem der grandiose Erfolg des Theaterbrettls habe der Vereinskasse ein deutliches Plus beschert. Die Kartennachfrage sei so stark gewesen, dass man erstmals eine Zusatzvorstellung habe einschieben müssen, so Rothlehner. Er dankte den Programmverantwortlichen Richard Eder und Christine Haas und stellte vor allem die Leistung des Küchen- und Bedienungspersonals heraus, die während der vier Vorstellungen Höchstleistungen vollbracht hätten.

Die erfreuliche Kassenlage bestätigte Monika Egglhuber in ihrem Bericht. Revisor Wolfgang Riemer, der mit Günther Hinterwinkler die Finanzen der Lindenthaler unter die Lupe genommen hat, attestierte den Kassenverwalterinnen Monika Rücker und Monika Egglhuber eine einwandfreie Arbeit.

Auch die Spende der Firma Schleudermaxx, zu der die Lindenthaler seit vielen Jahren gut nachbarschaftliche Beziehungen pflegen, trage zur entspannten Kassenlage bei, so Rothlehner. 1100 EUR stellte Geschäftsführer Kurt Feuchtner den Lindenthalern für ihre Kulturarbeit zur Verfügung.

Zufrieden blickte Vorstand Konrad Rothlehner auch auf die Faschingssaison der Lindenthaler zurück. Der von den Jugendleitern Marion Perschl und Rainer Preisinger organisierte Kinderfasching habe sich einmal mehr als Besuchermagnet entpuppt, der Seniorenfasching war dank des Programmes von Annemarie Binderberger ein voller Erfolg und auch beim wiederbelebten öffentlichen Maskenball sei der Neustart gelungen.

Weitere Details aus dem Vereinsleben ließ Schriftführerin Waltraud Angermaier Revue passieren. Ihre Protokolle wurden ohne Beanstandungen von der Versammlung abgesegnet. Konrad Rothlehner erinnerte an die am 15. Mai stattfindende Maiandacht in Prienbach und an die Trachtenwallfahrt in Kudlhub, die am 22. Mai durchgeführt werde.

Vor der Versammlung trafen sich die Lindenthaler zu der von Pfarrer Josef Rainer zelebrierten Vereinsmesse in der Pfarrkirche, in der man vor allem der verstorbenen Mitglieder gedachte. Der Gottesdienst wurde von der Hoizbach-Musi, dem Vorderhaider Dreigsang und dem Lindenthaler Bläserensensemble musikalisch umrahmt.

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